Dattelpaste ist eine wunderbare Möglichkeit, raffinierten Zucker in der Küche zu ersetzen. Die natürliche Süße der Datteln sorgt für ein mild karamelliges Aroma und passt perfekt zu Kuchen, Muffins, Porridge oder Smoothies.
Zum selber machen werden die Früchte einfach weich gekocht und anschließend zu einer cremigen Masse püriert. So entsteht in wenigen Minuten ein gesunder Süßmacher, der sich im Kühlschrank mehrere Tage hält. Besser als gekauftes Dattelpüree.
Dattelpaste
Dattelpaste selber machen ist ganz einfach und eine perfekte Alternative zu raffiniertem Zucker. Mit nur wenigen Zutaten entsteht ein natürlicher Süßmacher für Kuchen, Desserts oder Smoothies. Die Paste kann man sowohl mit Deglet Nour Datteln oder auch mit Medjool Datteln herstellen. Die Medjool Datteln sind in der Konsistenz etwas weicher als Deglet Nour Datteln.

Dattelpaste
Zutaten
Method
- Datteln entkernen und etwas klein schneiden.
- Mit dem Wasser in einen Topf ca. 10 – 15 Minuten köcheln lassen.
- Danach mit dem Pürierstab pürieren zu einer Masse. Eventuell überschüssiges Wasser vorher entfernen und nach Bedarf wieder zugeben, so dass eine musige Masse entsteht.
- Falls man Sirup herstellen möchte, das Dattelgemisch mit 1 EL Zitronensaft ca. 30 – 45 Minuten köcheln lassen. Ggf. noch etwas Wasser hinzufügen. Danach pürieren.
- Über eine Schüssel ein Passiertuch legen und das pürierte Dattelgemisch in das Tuch geben. Danach das Tuch so fest wie möglich auspressen.
- Den fertigen Dattelsirup kann man in Gläser füllen und luftdicht verschließen. Im Kühlschrank hält dieser ca. 2 Wochen.
Tipp
Medjool Datteln sind weicher und brauchen nicht unbedingt gekocht zu werden. Einfach einweichen und pürieren. Wenn die Datteln sehr trocken sind, sollten sie mindestens 10–20 Minuten in warmem Wasser eingeweicht werden. Dadurch lassen sie sich leichter pürieren und die Paste wird besonders cremig. Darauf achten, dass beim Pürieren nicht so viel Wasser dabei ist.
Noch mehr Anregungen seht ihr unter der Rubrik „Selber machen„.
Wissenswertes
Datteln enthalten neben natürlicher Fruchtsüße auch Ballaststoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien. Im Gegensatz zu raffiniertem Zucker liefern sie also noch zusätzliche Nährstoffe und sorgen für eine angenehm karamellige Süße in Backrezepten.
